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FAQ - Häufig gestellte Fragen




Wer braucht Logopädie? 

Wie erfolgt die Behandlung?  

Unser Kind ist drei Jahre und spricht erst wenige Worte. Wir werden immer wieder vertröstet, dass es eben ein "Spätzünder" sei. Wir machen uns aber langsam Sorgen. Ist es noch zu früh für eine logopädische Abklärung?  

Mein Kind ist fünf Jahre und lispelt. Nun wird immer wieder behauptet, dass sich dieser Sprachfehler noch auswächst. Kann ich darauf vertrauen?  

Unser Sohn ist 3 ½ Jahre alt. Seit einigen Wochen fällt auf, dass er bei Aufregung oder wenn er viel erzählen möchte Wörter wiederholt oder richtig ins Stolpern kommt. Was sollen wir tun?  

Unser Kind schreit sehr viel und spricht sehr laut. Nun klingt seine Stimme auch beim normalen Sprechen heiser, obwohl er nicht erkältet ist. Handelt es sich dabei um eine Stimmstörung?  

Ich muss meine Stimme im Beruf sehr viel einsetzen. Seit einiger Zeit merke ich, dass meine Stimme schneller ermüdet, nicht mehr so tragfähig ist, und das Sprechen anstrengend wird. Woran liegt das?  

Ich habe in meiner Kindheit und Jugend schon mehrfach Therapien bezüglich meines Stotterns mitgemacht - leider ohne großen Erfolg. Macht es jetzt als Erwachsener noch Sinn, mich wieder in Therapie zu begeben?  

Mein Kind hat zwei Jahre lang eine Zahnspange getragen. Danach war die Zahnstellung sehr schön. Jetzt beobachte ich wieder, wie die vorderen Zähne zunehmend schräg nach vor stehen. Unser Zahnarzt hat nun gemeint, dass das Kind falsch schlucke und ich zur Logopädin gehen sollte. Was bedeutet das?  

Ich komme aus England, mein Mann stammt von hier. Seit einem halben Jahr haben wir eine kleine Tochter. Wir möchten unser Kind zweisprachig erziehen. Welche Auswirkungen hat dies auf die Sprachentwicklung unserer Tochter?  


Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung - klicken Sie dazu bitte hier.




 




 




 




 




 




 




 




 

Wer braucht Logopädie?

Logopäden und Logopädinnen untersuchen und behandeln Menschen jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen, die organisch oder funktionell verursacht werden.

Das Ziel ist die Wiederherstellung, Besserung oder die Erhaltung der sprachlichen, stimmlichen und kommunikativen Fähigkeiten sowie des Schluckvorganges.


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Wie erfolgt die Behandlung?

In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung in einer Einzeltherapiesitzung, deren Dauer je nach Störungsbild 30, 45 oder 60 Minuten betragen kann.

Bei Kindern ist meistens ein Elternteil oder eine Bezugsperson anwesend. Die Therapiestunde verläuft spielerisch und lustbetont. Am Ende erhält das Kind meistens eine Hausaufgabe, die es bis zur nächsten Therapiestunde erledigen sollte.


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Unser Kind ist drei Jahre und spricht erst wenige Worte. Wir werden immer wieder vertröstet, dass es eben ein "Spätzünder" sei. Wir machen uns aber langsam Sorgen. Ist es noch zu früh für eine logopädische Abklärung?

Es gibt tatsächlich hin und wieder sogenannte Spätzünder, die spät zu sprechen beginnen und das Sprechen ohne Hilfe gut erlernen. In der Praxis zeigt sich aber oft, dass der verspätete Sprechbeginn einen Grund hat. Das kann organisch sein, z.B. dass das Kind nicht gut hört oder das Gehörte schlecht verarbeiten kann, es kann aber auch eine generelle Schwierigkeit im Erwerb der Sprache und des Sprechens vorliegen. Ob es sich nun um einen Spätzünder oder um ein Kind mit einer Auffälligkeit handelt, kann nur in einer logopädischen Abklärung festgestellt werden.

In dieser sehr spielerisch gestalteten Situation kann dann entschieden werden, welche Art Unterstützung Ihr Kind braucht - oder eben auch nicht. Grundsätzlich behandeln wir Kinder jeden Alters, bei Bedarf schon ab der Geburt.


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Mein Kind ist fünf Jahre und lispelt. Nun wird immer wieder behauptet, dass sich dieser Sprachfehler noch auswächst. Kann ich darauf vertrauen?

Nein! Kein Mensch kann Ihnen die Garantie geben, dass sich der Sprachfehler von alleine "bereinigt". Sehr oft hingegen verfestigt sich ein unbehandelter Sprachfehler und ist im späteren Alter nur sehr schwer behebbar. Unsere Erfahrung zeigt, dass bei Kindern im Alter zwischen 4 und 6 Jahre Sprechfehler sehr leicht korrigierbar und in die Alltagssprache integrierbar sind. Je älter das Kind wird, umso schwieriger wird es für das Kind, das falsche Sprechmuster zu verändern


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Unser Sohn ist 3 ½ Jahre alt. Seit einigen Wochen fällt auf, dass er bei Aufregung oder wenn er viel erzählen möchte Wörter wiederholt oder richtig ins Stolpern kommt. Was sollen wir tun?

Im Laufe der Sprachentwicklung kommt es sehr häufig vor, dass Kinder eine Phase durchlaufen, in denen sie unflüssig sprechen. Meistens liegt es daran, dass sie sehr viel erzählen möchten und schon viel wissen, aber von den sprachlichen Fähigkeiten her noch nicht in der Lage sind, alles in geeigneter Form auszudrücken. Hierbei handelt es sich um entwicklungsbedingte Sprechunflüssigkeiten, die sich in der Regel mit den zunehmenden Sprachkompetenzen von alleine wieder verlieren.

Im Gegensatz dazu gibt es das chronische Stottern, das oft zum gleichen Zeitpunkt beginnt, sich aber sehr verkrampft und angestrengt anhört. Hier ist eine frühzeitige Therapie sehr sinnvoll.

Ob es sich nun um entwicklungsbedingte Sprechunflüssigkeiten oder um chronisches Stottern handelt, lässt sich meistens in wenigen logopädischen Abklärungsstunden feststellen. Ebenso von Bedeutung ist eine eingehende Beratung über den richtigen Umgang mit Sprechunflüssigkeiten.


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Unser Kind schreit sehr viel und spricht sehr laut. Nun klingt seine Stimme auch beim normalen Sprechen heiser, obwohl er nicht erkältet ist. Handelt es sich dabei um eine Stimmstörung?

Dies ist sehr gut möglich. Wenn Ihr Kind über längere Zeit heiser ist, die Stimme rau klingt oder sehr hoch bzw. sehr tief geworden ist, ist es sicher sinnvoll, die Stimme beim HNO-Arzt untersuchen zu lassen. Dieser kann dann feststellen, ob die Stimmbänder gesund sind oder durch den falschen Stimmgebrauch in Mitleidenschaft gezogen wurden. In letzterem Falle können logopädische Übungen und die gezielte Beratung der Eltern Ihrem Kind helfen, die Stimme wieder angemessen zu gebrauchen.


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Ich muss meine Stimme im Beruf sehr viel einsetzen. Seit einiger Zeit merke ich, dass meine Stimme schneller ermüdet, nicht mehr so tragfähig ist, und das Sprechen anstrengend wird. Woran liegt das?

Wir beobachten immer wieder, dass die Stimme selbstverständlich gebraucht und eingesetzt wird. Leider wird der Stimmhygiene bzw. der Stimmpflege auch in Sprechberufen sehr wenig Augenmerk geschenkt. Tatsächlich können aber durch jahrelangen falschen oder überfordernden Einsatz der Stimme die Stimmfunktionen stark beeinträchtigt werden, sodass die Stimme mit der Zeit ermüdet.

In Ihrem Falle ist es sicher ratsam, zuerst zum HNO-Arzt zu gehen. Dieser wird die organische Seite beurteilen mit besonderer Beachtung der Stimmbänder. Je nach Befund können sie im Anschluss daran durch logopädische Übungen den richtigen Gebrauch der Stimme erlernen.


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Ich habe in meiner Kindheit und Jugend schon mehrfach Therapien bezüglich meines Stotterns mitgemacht - leider ohne großen Erfolg. Macht es jetzt als Erwachsener noch Sinn, mich wieder in Therapie zu begeben?

Jeder Lebensabschnitt birgt neue Möglichkeiten und Chancen in sich. Auch wenn vorhergehende Therapien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, kann es sein, dass mit den gewonnenen Erfahrungen und mit den "erwachsenen" Fähigkeiten eine Therapie nun völlig anders verlaufen wird. Die Erfahrung zeigt, dass bei Erwachsenen die logopädische Therapie oft sehr erfolgreich verläuft.


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Mein Kind hat zwei Jahre lang eine Zahnspange getragen. Danach war die Zahnstellung sehr schön. Jetzt beobachte ich wieder, wie die vorderen Zähne zunehmend schräg nach vor stehen. Unser Zahnarzt hat nun gemeint, dass das Kind falsch schlucke und ich zur Logopädin gehen sollte. Was bedeutet das?

Ihr Zahnarzt hat Sie völlig richtig beraten. Durch die Zahnspange sind die Zähne Ihres Kindes durch mechanischen Zug in die richtige Position gebracht worden. Wenn aber der Druck der Zunge beim Schlucken, aber auch in der Ruheposition gegen oder zwischen die Zähne geführt wird, also funktionell falsch geschluckt wird, werden die Zähne wieder aus der richtigen Position gedrückt und verschieben sich. Das ist auch der Grund, warum sehr oft noch vor einer Kieferregulierung mit logopädischen Übungen begonnen wird, damit die Regulierung zum gewünschten Erfolg führt.


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Ich komme aus England, mein Mann stammt von hier. Seit einem halben Jahr haben wir eine kleine Tochter. Wir möchten unser Kind zweisprachig erziehen. Welche Auswirkungen hat dies auf die Sprachentwicklung unserer Tochter?

Grundsätzlich liegt in der zweisprachigen Erziehung eine große Chance für Ihre Tochter. Dank der großen Plastizität des Gehirns eines Babys stellt der gleichberechtigte Erwerb zweier Sprachen kein Problem für Ihre Tochter dar. Für die Zweisprachigkeit gibt es allerdings eine Regel: beide Elternteile sollten in ihrer Muttersprache mit dem Kind sprechen und nicht ständig in die eine oder andere Sprache wechseln. Für Sie heißt das, dass Sie mit Ihrem Kind ausschließlich englisch, Ihr Mann aber deutsch oder Dialekt sprechen sollen. Untersuchungen zeigen, dass zweisprachige Kinder keine Abweichungen in der Sprachentwicklung gegenüber einsprachigen Kindern aufweisen.


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